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Auslandsaufenthalt:

Überlegungen, einen Auslandsaufenthalt einzuplanen sind heute für viele selbstverständlich, zumal immer mehr Unternehmen und auch Behörden Wert legen auf die Beherrschung anderer Sprachen und die Kenntnis fremder Kulturen.

Auslandserfahrung lässt sich auf viele Arten sammeln: Möglich sind beispielsweise Sprachreisen, so genannte Work & Travel-Aufenthalte, Freiwilligen-Programme, Praktika, Auslandssemester oder gar ein komplettes Auslandsstudium. Und egal, für welchen Weg Sie sich entscheiden – ein Auslandsaufenthalt lohnt in jedem Fall!

Ansprechpartner in Deutschland

Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema "Lernen und Arbeiten im Ausland" ist die Europa-Hotline der Bundesagentur für Arbeit: 01805-222023 (12 Cent pro Minute).

Wichtige Ansprechpartner für einen Beruf, der in Deutschland im so genannten Dualen System ausgebildet wird, sind vor allem die Kammern. Je nach Ausbildungsberuf sind das die örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK) oder die Handwerkskammern. Da sich die Ausbildungsgänge von Land zu Land unterscheiden, beschränken sich die Auslandsaufenthalte in der Ausbildung oft auf befristete Austauschprogramme. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die gesamte Ausbildung im Ausland zu absolvieren.

Auch die Auslandskammern (AHK) engagieren sich im Bereich Praktika, Aus- und Weiterbildung. Im Handwerksbereich bietet die französische Wandergesellen-Vereinigung "Compagnons du Devoir" die Chance zur anerkannten Ausbildung in einem französischen Handwerksbetrieb.

http://www.ahk.de
http://www.chance-europe.de/de/azubis/gesamt.html
http://www.handwerkskammer.de
http://www.ihk.de

Weitere Informationen zu den Themen:

Egal welche Möglichkeit man für den Auslandsaufenthalt wählt, man sollte frühzeitig mit der Planung beginnen, sich über fachliche und sprachliche Voraussetzungen sowie Bewerbungs- und Fördermöglichkeiten informieren.

Wer geforderte Qualifikationen - wie etwa gute Sprachkenntnisse und/oder bestimmte fachliche Vorkenntnisse - nicht erfüllt, hat in der Regel keine Chance.

Zur Vorbereitung gehört auch, dass man sich über Kultur und Lebensbedingungen im künftigen Gastland informiert.

Darüber hinaus gibt es viele Formalitäten (Arbeitserlaubnis, Visum, Krankversicherung, etc.) zu erledigen. Auch die Finanzierung sollte gut kalkuliert sein: Selbst mit Förderung und/oder Bezahlung kann ein Auslandsaufenthalt teuer werden.
 

Samstag, 19. Mai 2012

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